Seelische Traumatisierungen

Eventuell trifft das eine oder andere auf Erfahrungen Ihrerseits zu, wie z.B.:

  • Wiederholte emotionale Vernachlässigung, die zu chronischer Unsicherheit und Überanpassung führen
  • Plötzlicher Verlust eines Elternteils oder naher Angehöriger, der eine tiefe Trauer und Identitätskrisen aufkommen lassen
  • Körperliche oder sexuelle Gewalt in der Kindheit oder Jugend, die zu langfristigem Misstrauen und Selbstwertproblemen führen
  • Emotionale Abwesenheit von Eltern oder familiäre Gewalt, die zu transgenerationaler Weitergabe von Ängsten führen
  • Unfälle wie z.B. Autounfälle, die plötzliche Hilflosigkeit und Flashbacks auslösen
  • Generations-Traumata, die sich in vermeintlich irrationalen Ängsten und nicht erklärbaren Verhaltensmustern zeigen
Seelische Traumatisierungen

Wie traumatische Erlebnisse unser inneres Sicherheitsgefühl, Selbstbild und Nervensystem prägen

Hinter seelischen Traumatisierungen stehen nicht nur „schlimme oder schleichende, sich wiederholend länger andauernde Ereignisse“, sondern vor allem das, was sie innerlich auslösen: ein Gefühl existenzieller Bedrohung, tiefer Ohnmacht und des Alleinseins. Das Nervensystem gerät in einen Ausnahmezustand – Kampf, Flucht oder Erstarrung – und bleibt oft teilweise in dieser Alarmreaktion „stecken“. So erklären sich anhaltende Übererregung, Schreckhaftigkeit oder das Gefühl, innerlich wie betäubt zu sein.

Gerade bei frühen oder wiederholten Traumata formen sich zudem grundlegende innere Überzeugungen: „Ich bin wertlos“, „Ich bin nie sicher“, „Niemand ist verlässlich“. Diese tief verankerten Glaubenssätze wirken unbewusst weiter und prägen Beziehungen, Selbstbild und Lebensentscheidungen, lange nachdem die ursprüngliche Situation vorbei ist. Häufig werden auch Körperempfindungen zu Trägern des Traumas – etwa Enge in der Brust, Magenprobleme oder plötzliches Herzrasen – ohne dass Betroffene den Zusammenhang sofort verstehen.

Besonders verletzend ist dabei oft nicht nur, was passiert ist, sondern dass in diesem Moment niemand schützend oder tröstend da war. Traumatherapie setzt deshalb nicht nur an den Erinnerungen an, sondern auch am Körper und an der Beziehungserfahrung: behutsam, sicher, in kleinen Schritten, sodass das Nervensystem lernen kann, sich wieder zu regulieren und Vertrauen in sich und andere neu zu entwickeln.


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