Behandlungsschwerpunkte
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Behandlungsschwerpunkte meiner therapeutischen Arbeit. Diese geben Ihnen eine Orientierung, bei welchen Themen und Anliegen ich Sie gezielt unterstützen kann. So können Sie prüfen, ob mein Behandlungsangebot zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren Bedürfnissen passt.
Stress, Burnout, Erschöpfung
Stress, Burnout und Erschöpfung hängen eng zusammen, sind aber nicht dasselbe. Akuter Stress kann anspornen – wird er jedoch dauerhaft, ohne ausreichende Pausen, kippt er in Überlastung. Der Körper bleibt im „Alarmmodus“, Schlaf und Erholung reichen nicht mehr aus. Erschöpfung zeigt sich dann in Müdigkeit, innerer Leere, Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit oder körperlichen Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen. Hält dieser Zustand lange an und ändert sich an den Belastungen nichts, kann sich ein Burnout entwickeln: ein tiefgreifender Zustand von Ausgebranntsein, Sinnverlust, emotionaler Distanz und dem Gefühl, gar nicht mehr zu können. Wichtig sind frühzeitige Warnsignale: dauernde Müdigkeit trotz Schlaf, keine Freude mehr an Dingen, die früher Spaß machten, sozialer Rückzug, häufige Infekte oder das Gefühl, nur noch zu „funktionieren“.
weiterlesenLebenskrisen, Neuorientierung, Sinnfragen
Lebenskrisen entstehen durch Verluste, Trennungen, berufliche Umbrüche oder das Gefühl, im eigenen Leben nicht mehr richtig zu sein. Plötzlich brechen Gewissheiten weg, Sinnfragen drängen sich auf: Was ist mir wirklich wichtig? Wer bin ich ohne die alten Rollen? Wohin will ich eigentlich? Solche Phasen sind schmerzhaft und verunsichernd, aber sie tragen auch Chancen als einen möglichen Wendepunkt in sich. Sie fordern auf, alte Sichtweisen zu hinterfragen, eigene Werte zu klären und Prioritäten neu zu setzen. Dieser Weg braucht Zeit, Geduld und oft auch Unterstützung. So kann wieder eine klare, authentische Lebensweise gefunden werden.
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Seelische Traumatisierungen
Seelische Traumatisierungen können durch einmalige oder wiederkehrende Erlebnisse in Zusammenhang mit Gewalt, Unfällen, Verlusten, Missbrauch, Vernachlässigung oder Missachtung hervorgerufen werden. Manche davon sind offensichtlich, überwältigend. Andere wiederum sind subtil, unbemerkt, weil etwas gefehlt hat und werden vielleicht erst nach Jahren erkannt. Folgen können ständige Angst, Panikattacken, Flashbacks, Albträume, Übererregung, emotionale Taubheit oder Vermeidungsverhalten sein. Betroffene fühlen sich oft fremd im eigenen Leben, abgespalten oder ständig in Alarmbereitschaft. Unser Körper hat Strategien entwickelt, um zu überleben bzw. durchzukommen. Doch Traumata hinterlassen tiefe Spuren. Mit professioneller Unterstützung – etwa durch traumafokussierte Therapie – können belastende Erinnerungen bearbeitet, Sicherheit zurückgewonnen und Heilung möglich werden.
weiterlesenDepressionen und anhaltende depressive Verstimmungen
Depressionen und anhaltende depressive Verstimmungen zeigen sich in dauerhafter Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und dem Verlust von Freude. Selbst kleine Aufgaben werden zur Belastung, Hoffnungslosigkeit breitet sich aus. Oft kommen Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Schuld- oder Schamgefühle, Selbstzweifel oder das Gefühl der Wertlosigkeit hinzu. Betroffene ziehen sich zurück, fühlen sich leer und unverstanden. Depressive Verstimmungen können leichter sein als Depressionen, halten aber oft lange an. Beide sind behandelbar – durch Psychotherapie, Lebensstiländerungen oder bei Bedarf auch mit medikamentöser Unterstützung. Hilfe zu suchen ist ein wichtiger, mutiger Schritt dafür.
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Angst und innere Unruhe
Angst und innere Unruhe sind natürliche Reaktionen des Körpers auf Bedrohung oder Unsicherheit. Das Nervensystem schaltet in den Alarmzustand: Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, der Herzschlag beschleunigt sich, Muskeln spannen an. Gedanken kreisen unkontrolliert, Konzentration fällt schwer. Kurzfristig kann das sinnvoll sein, längerfristig wird dieser Zustand chronisch belastend. Die psychische und physische Gesundheit fängt an zu leiden. Atmung, Bewegung und bewusste Pausen helfen, das System zu beruhigen. Bei anhaltenden Beschwerden sind die Themen meist tiefgreifender. Eine professionelle Unterstützung ist dann wichtig.
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