Stress, Burnout, Erschöpfung
Vielleicht kennen Sie ja Sätze, Gedanken, innere Impulse wie z.B.:
Wenn Funktionieren wichtiger wird als Fühlen
Burnout und Erschöpfung und daraus resultierender Stress entstehen selten „plötzlich“. Meist ist es das Ergebnis eines längeren Zusammenspiels aus persönlichen Mustern, äußeren Bedingungen und körperlichen Prozessen. Viele Betroffene tragen früh gelernte Überzeugungen in sich, etwa „Ich muss stark sein“, „Ich darf niemanden enttäuschen“ oder „Mein Wert hängt von Leistung ab“. Diese inneren Antreiber sorgen dafür, dass Warnsignale – Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme – übergangen werden.
Gleichzeitig wirken äußere Faktoren: chronische Überlastung am Arbeitsplatz, fehlende Wertschätzung, ständige Erreichbarkeit, aber auch private Belastungen wie Pflege von Angehörigen oder Konflikte in Beziehungen. Der Körper reagiert darauf mit dauerhaft erhöhter Stresshormonausschüttung. Kurzfristig macht das leistungsfähig, langfristig führt es zu innerer Leere, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit und emotionaler Abstumpfung.
Burnout ist dabei weniger ein Zeichen persönlicher Schwäche als ein Warnsignal: Das aktuelle Lebenstempo, die Erwartungen und die Art, mit sich umzugehen, sind nicht mehr tragbar. Tiefergehend geht es daher um Fragen nach Grenzen, Selbstwert, Zugehörigkeit und Sinn. Heilung bedeutet oft nicht nur Erholung, sondern ein Neuausrichten – weg vom reinen Funktionieren hin zu einem Leben, in dem Bedürfnisse, Pausen und Beziehungen wieder Platz haben.
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